Um ein digitales Pre - Master (CD-R) zu erstellen, werden zuerst alle Titel in einen digitalen Editor geladen. Dann wird die Titelreihenfolge festgelegt, PQ-Codierung (Start der Songs), PQ-Bulk oder TOC (Anzahl der Songs, Gesamtspielzeit) eingegeben, Fades beziehungsweise Crossfades erstellt, Pausen auf digital-Null gesetzt und Vorzähler entfernt. Falls es erforderlich ist, kann auch der ISRC-Code für die GEMA eingegeben werden. Nach einem Testlauf werden die Daten auf CD-R gebrannt. Diese CD-R dient dem Presswerk als Master, das heißt die komplette CD-Auflage ist mit der CD-R 1:1 identisch.


Was gibt es zu beachten?

Das Mastering gibt einer Produktion den "letzten Schliff" und ist der "final step" vor der eigentlichen CD-Herstellung. Mastering-Studios verfügen über spezielles high-end Equipment zur Stereo- Summenbearbeitung wie es in einem herkömmlichen Studio nicht zur Verfügung steht. Grundsätzlich gilt aber, je besser die Aufnahme und Abmischung, desto besser das Ergebnis nach dem Mastering. "Besser" ist hier natürlich relativ, aber es gilt gewisse technische Regeln zu beachten:

DAT mit Start IDīs, Sampling Rate 44,1 kHz Wir benötigen ein Tracksheet mit der genauen Titelreihenfolge sowie die absoluten Zeitangaben pro Titel Maximaler absoluter Pegel bei DAT max. -1dB nicht überschreiten Leerlaufzeit DAT bis Start ID1=1min. (bitte durchgehend mit Timecode aufnehmen) Hall sehr sparsam verwenden, möglichst keinen Hall auf die Summe Exciter und Breitmacher absolut meiden (Vitalizer, Edison etc) Keine übertriebene Kompression, im Zweifelsfall ganz darauf verzichten
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